Anna Tretter – Rauminstallation

Arbeiten der 90er Jahre

Anna Tretter

 

Normalerweise wird ein Ausstellungsraum nur als dienende Hülle bzw. Wandfläche für Kunstwerke verstanden. In der Ausstellung von Anna Tretter (geb. 1956) soll der Raum selber als eigene Größe zum Sprechen gebracht werden, und zwar mit all seinen Eigenheiten, Vorteilen und Mängeln. Dafür ist Anna Tretter, die bei Hoflehner, Dahmen und Baschang studierte, besonders geeignet: Ihre Installationen sind stets exakt an den Proportionen und der Atmosphäre des Raumes ausgerichtet. Dabei arbeitet sie mit Glas, Spionspiegeln, phosphoreszierendem Zinksulfid und in den letzten Jahren vermehrt mit Videoprojektionen. Ziel ist immer, den Betrachter neu in seiner Wahrnehmung zu sensibilisieren, das Komplexe offenzulegen und das Eindeutige zu entselbstverständlichen.

Die mehrfach durch Stipendien und Kunstpreise ausgezeichnete Künstlerin lebt in Amorbach.

Ein Katalog begleitet die Ausstellung mit Abbildungen der Exponate und Text von Felix Reuße.

 

Abbildung: Asche und Bindemittel auf Bütten, 1999

Sonntag Juni 25 2000 — Sonntag August 13 2000
11:15

Galerieverein Leonberg e.V.

Anna Tretter

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