Malerei, Plastik, Zeichnung Ingrid Dahn erforscht in ihren Plastiken, Malereien und Zeichnungen das Verhältnis von Mensch und Raum. Ihre meist weiblichen Figuren sind Ausdruck einer inneren und äußeren Erweiterung, die Körper, Wahrnehmung und Denken umfasst. Dahns Werke werden so zu Sinnbildern einer vernetzten Existenz in einer vernetzten Welt. Mit der Parabel als wesentliches Gestaltungsmerkmal wird der Mensch – als Sender […]
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8. November – 20. Dezember 2026 Julia Sossinka Unfolding the Unknown Malerei und Installation Ausstellung des Galerievereins Leonberg Eröffnung: Sonntag, 8.11., 11:15 Uhr Julia Sossinka (geb. 1983) entwickelt ihre Arbeiten von der Zweidimensionalität der Malerei zu Collagen, Assemblagen und raumgreifenden Installationen, die in enger Auseinandersetzung mit der Umgebung entstehen. Ihre Werke erinnern an vegetative Formen, geologische Schichtungen oder mikroskopische Landschaften, […]
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13. September – 25. Oktober 2026 Peter Hock Clouds Kohlezeichnung auf Papier Ausstellung der Stadt Leonberg Eröffnung: Freitag, 13.09., 11:15 Uhr Peter Hocks großformatige Kohlezeichnungen suggerieren intensive Körperlichkeit bei gleichzeitig hoher Empfindlichkeit und Flüchtigkeit der Darstellungsmittel. Die Arbeiten sind nicht von der Linie her gedacht; die auf dem Papier eingeriebene Kohle wird gleichsam modelliert. Ihn interessiert der fragile Raum zwischen […]
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17. Mai – 5. Juli 2026 Camill Leberer Lichtkunst Bilder und plastische Arbeiten Ausstellung des Galerievereins Leonberg Eröffnung: Sonntag, 17.05., 11:15 Uhr Camill Leberer (geb.1953), dessen Werk sich im Spannungsfeld zwischen Skulptur, Installation und Zeichnung bewegt, ist ein international bekannter Künstler. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Raum, Material und Wahrnehmung. Mit Stahl, Glas und Farbe schafft er Werke, […]
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Hannes Burgdorf – Preisträgerin 2026 Malerei In ihrer Malerei entwickelt Mona Ardeleanu (geb. 1984) eine einzigartige Variante des Stilllebens. Vor monochromen Hintergründen entstehen in klassischer Ölmalerei perfekt ausgeführte, seltsam anmutende Arrangements, textile Verlockungen, fächerartige Faltungen, rätselhafte Vepuppungen, altmeisterlich bemalte Formen, die aus Porzellan zu sein scheinen. Die höchst realistisch dargestellten, naturhaften, verlockenden Motive wirken gleichzeitig fremd und vertraut, aber seltsam […]
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Ein Besuch bei einem demenzerkrankten Menschen ist immer mit Überraschungen verbunden und folgt eigenen, unvorhersehbaren Dramaturgien. Uns interessieren die durch Demenz entstehenden Verschiebungen in der Selbst- und Fremderzählung – diese fragile Spielmechanik wollen wir in poetischer, respektvoller Weise erfahrbar machen.
Beginn: 19 Uhr
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Werner Lehmanns Welt ist gegenständlich.
Menschen, Tiere, Häuser, Schiffe, Landschaften
bevölkern seine Werke. Er beherrscht die
Darstellung von Individuen ebenso wie die von
Charakteren und Typen, die sich allesamt immer
auf einer imaginären Bühne, in der Manege oder
dem Varieté zu bewegen scheinen. Dabei sind
seine Bilder, Reliefs und Plastiken nur auf den
ersten Blick humoristisch. Bei genauerer
Betrachtung zeigt sich die Welt des Malers und
Tonkünstlers Lehmann hintergründig, doppelbödig
und rätselhaft – ein Kabinett aus Kuriositäten und
Raritäten – eine Wunderkammer.
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Ulli Bomans und Tobias Kegler kennen sich seit Mitte der 1990er Jahre und blicken auf eine langjährige Brieffreundschaft zurück. Im Sommer 2020 beginnen sie ein neues Projekt: Aus ihrem normalen Briefwechsel wird Mail Art, postalisch transportierter künstlerischer Austausch, einfallsreich, witzig, bizarr, teils anarchisch gestimmt und mittlerweile als Work in Progress zu einem ansehnlichen Konvolut von über 80 gemeinsamen Arbeiten angewachsen.
Elke Glamourton, die geheimnisvolle Initiatorin des Mail Art Projekts, ist ein doppeltes alter ego der Künstler, man schreibt sich sozusagen von Elke zu Elke.
Stilistisch setzen die Mail Art Arbeiten von Bomans und Kegler häufig auf Versatzstücke aus dem jeweils eigenen Schaffen, auf biografisch-dokumentarische Details, auf eine gewisse Nähe zu surrealen Praktiken und Spielen, sie sind eigentlich eine 2.0 Mischung aus Fluxus und Pop Art.
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Seit 1994 in unveränderter Besetzung trifft und
arbeitet maximal zusammen: Isa Dahl, Thomas
Heger, Rolf Kilian, Bernd Mattiebe, Rainer Schall,
Daniel Wagenblast, Bernhard Walz.
In der Ausstellung wird der Dialog zwischen
individuellen Kunstwerken, dem Betrachtenden
und dem Kontext künstlerischer Produktion
innerhalb der gesellschaftlichen Kunstrezeption
mittels einer raumgreifenden MindMap visualisiert.
Es entsteht ein spielerisch interaktives Raum-
konzept zwischen machen und Macht von Kunst.
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Inwieweit kann Kunst die Gleichzeitigkeit von Nähe
und Fremdheit verinnerlichen? Dieser Frage gehen
Kirsten Hohaus und Francisco Wiborg Bamford
nach. Obwohl das Ergebnis völlig konträr erscheint,
eint beide ihre künstlerische Herangehensweise:
Stets werden die Grenzen zwischen Malerei und
Skulptur, zwischen Zeichnung, Bild und Raum,
zwischen Zwei- und Dreidimensionalität aufgelöst.
Spontaneität und Konzeption, Erinnerung und
Gegenwärtigkeit, Bewusstes und Unbewusstes
greifen ineinander, beeinflussen und bereichern
sich gegenseitig. Immer ist es ein Ausloten
zwischen Fragilität und Stärke, zwischen Raum,
Form, Inhalt und Leere – ein Suchen nach dem
Innen im Außen.
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